06.08.2011   Kategorie: News

Barrierefreies Bauen

Verdopplung im gewerblichen Bau in fünf Jahren


Architekten und Verarbeiter erwarten, dass der Trend zur Barrierefreiheit nicht nur im Wohnungs- und öffentlichen Bau, sondern auch im gewerblichen Bau zunimmt. Einer Umfrage von Bauinfoconsult zufolge, werden sie schon in fünf Jahren doppelt so häufig mit der Schaffung von barrierefreien Wirtschaftsbauten zu tun haben werden als bisher. Befragt wurden jeweils 180 Architekten, Bauunternehmer und SHK-Installateure. In öffentlichen Gebäuden und Arbeits- stätten ist der barrierefreie Zugang per DIN-Norm vorgeschrieben.

59 Prozent der Architekten schätzen, dass 2010 ein Drittel ihrer Projekte im öffentlichen Nichtwohnungsbau Maßnahmen zur Erreichung oder Verbesserung der Barrierefreiheit beinhaltete. Bei den Bauunternehmern waren es immerhin 33 Prozent. Im Ausblick auf das Jahr 2016 steigern sich diese Werte auf 71 Prozent (Architekten) bzw. 62 Prozent (Bauunternehmer).

Heute ist die Barrierefreiheit im Wirtschaftsbau allerdings noch längst nicht die Regel: Nach Aussagen der Befragten werden nur in jedem sechsten oder siebten Bauprojekt im gewerblichen Hochbau Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. Denn im Gegensatz zu öffentlichen Bauherren sind die Unternehmer nicht gezwungen, ihre Gebäude schrankenlos begehbar zu machen.

Quelle: veka.com


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