
Laut polizeilichen Angaben, wird statistisch gesehen alle zwei Minuten ein Einbruch verübt. Rein statistisch gesehen, dringt der Einbrecher bei jedem zehnten Einbruch über die Haustür ein. Bei Mehrfamilienhäusern dringt der Einbrecher sogar bei zwei von drei Einbrüchen über die Haustür ein. Die verschiedenen Bauteile (Materialart, Beschläge, Verglasung bzw. Türfüllung) werden auf Sicherheitsmerkmale hin geprüft. Im Anschluß werden Fenster und Haustüren in Widerstandsklassen unterteilt.
Wie in vielen Kaufsituationen muß man auch beim Kauf Preis und Nutzen (Qualität) vergleichen. Hochwertige Fenster und Haustüren garantieren geprüfte und durchdachte Sicherheitslösungen.
So ist beim Kauf eines Fensters und einer Haustür auf einbruchshemmende Sicherheitsbeschläge (mit Pilzkopfzapfen, oder andere Mechanismen) zu achten. Wie bei den Profilen werden auch die unterschiedlichen Beschläge sicherheitstechnischen Tests unterzogen, die dem Verbraucher die von Ihm gewünschte Sicherheit überprüfen.
Durch unterschiedliche Scheibenzwischenräume innerhalb des Verbundglasaufbaues (bis zu 2mm) und Gießharzen oder Folien, werden unterschiedliche Widerstands- bzw. Sicherheitsklassen erreicht. Diese werden in Tests ermittelt und reichen von durchwurfhemmend über einbruchhemmend bis zu durchschusshemmend.
Dabei ist jede Widerstandsklasse einem sogenannten Einbrecherprofil zugeordnet. Die folgende Tabelle gibt die angenommenen Arbeitsweisen der Einbrecher für die Widerstandsklassen WK1 bis WK3 wieder. Höhere Widerstandsklassen (ab einschliesslich WK4) werden i.d.R. nicht von Standard-Fenstersystemen bestanden, weil hierbei Stemmeisen, Meissel, Sägen, Äxte, Akku-Bohrmaschinen etc. zum Einsatz kommen.
Widerstandsklasse | mutmassliche Arbeitsweise des Täters |
WK1 | Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür durch den Einsatz von körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Schulterwurf oder Herausziehen aufzubrechen. Dabei werden vom Täter keine Hilfswerkzeuge benutzt. |
WK2 | Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie z.B. Schraubendreher, Zange oder Keile aufzubrechen. |
WK3 | Neben den Werkzeugen aus Widerstandsklasse WK2 versucht der Täter mit einem zusätzlichen Schraubendreher und einem Kuhfuss in die Wohnung einzubrechen. |
Will man also vermeiden, dass Gelegenheitstäter mit einfachen Werkzeugen (Schraubendreher, Zange und Keile) in die Wohnung durch Fenster oder Türen eindringen können, so sind Fenster- und Türelemente der Widerstandsklasse WK2 (oder höher) zu empfehlen.
Durch das Informations- und Technologie-Center der Roto Frank AG (akkreditiert beim DAR unter DAP-PL-3264.00) sind unsere Fenster und Türen in bestimmten Ausstattungsvarianten nach WK2 geprüft.




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Probieren geht über studieren. Wir haben deshalb selbst Einbruchsversuche simuliert und darüber einen Kurzfilm gedreht, den Sie hier als DVD anfordern können.
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